TANZABEND 4

Choreographie: Juli Reinartz
Von und mit: Addas Ahmad, Anne Sophie Mosch, Hilarius Urban, Konstantin Langenick, Tiana Hemlock-Yensen
Choreographische Assistenz: Tiana Hemlock-Yensen
Bühne: Isolde Wittke
Kostüm: Pablo Alarcon
Licht: Katri Kuusimäki

Eine Produktion von Theater Thikwa

Heute geht es um Technoidentitäten: Wir sind Körpermaschinen und nichts an uns ist natürlich. Und so besteht zuerst einmal die Frage: Soll Technologie unsere Körper eigentlich perfektionieren oder sie weiter ausdifferenzieren? Vielleicht können wir füreinander die Technologie sein, die unsere Körper mit dem ausstattet, was sie brauchen?

Dieser Tanzabend untersucht, was Affinität bedeutet: Kollektivität jenseits von Vertrautheit. Denn wir kennen uns nicht, nicht mal uns selbst. Was brauchen wir überhaupt?

Wir versuchen uns in really really soft Sci-Fi.

Interview with Sandra Luzina in Tanzraum Berlin 1/2018

"Juli, Sie arbeiten stark mit körperlichem Kontakt. Die PerformerInnen halten und heben, stützen und unterstützen einander. Mussten Sie da erst ein bestimmtes Vertrauen aufbauen?
Reinartz: Ja, es ging aber eher darum: Welche Berührung ist okay, welche richtig gut und warum? Das haben wir lange bearbeitet. Und das muss man erst herausfinden mit den individuellen Körpern, die da sind. Mir ist wichtig, dass die PerformerInnen bei jeder Berührung, die stattfindet, sowohl die Möglichkeit haben, die eigenen Grenzen zu überschreiten, als auch individuelle Grenzen zu ziehen."
http://tanzraumberlin.de/Projekt-Grenzverschiebung--435-0.html?id=961